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Kommentar Aufbruchsstimmung gesucht
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09:37 07.01.2019
Gerald Kleine Wördemann kommentiert das Wachstum der Häfen im Osten  Quelle: Montage: Radek Jagielski
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Rostock

Während die meisten Häfen in Mecklenburg-Vorpommern rückläufigen oder stagnierenden Umschlag verzeichnen, laufen die Geschäfte mit der Seefracht in Stettin und Swinemünde bestens. Die Häfen kurz hinter der polnischen Grenze haben in den zurückliegenden zwölf Monaten ein neues Rekordjahr hingelegt. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Beflügelt durch hohe Investitionen haben Stettin und Swinemünde gute Chancen, den Abstand noch zu vergrößern.

MV darf nicht den Anschluss verlieren. Die seit Jahren immer wieder verschobenen Seekanal-Vertiefungen in Rostock und Wismar müssen endlich kommen. Für Krisenstimmung besteht allerdings überhaupt kein Anlass. Gerade diese beide Mecklenburger Hafenstädte haben in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung hingelegt. Was man in Vorpommern nicht unbedingt sagen kann.

Statt die polnischen Nachbarnhäfen neidisch zu beäugen, sollte sich MV auf seine Wurzeln besinnen. Stettin war einst das wirtschaftliche Zentrum der Region. Es ist es längst wieder geworden, allerdings endet der Aufschwung derzeit noch an der Grenze. Das muss sich ändern. Was fehlt ist, ist eine grenzüberschreitende Aufbruchstimmung, die es in anderen EU-Region schon gibt.

Gerald Kleine Wördemann

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