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Kommentar Umsteuern beim Wasserverbrauch
Mehr Meinung Kommentar Umsteuern beim Wasserverbrauch
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20:20 20.03.2019
Kommentar von Axel Büssem zum Grundwasser in MV Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Man hat noch die Bilder aus dem Dürre-Sommer 2018 vor Augen: Staubtrockene Felder, auf denen die Ernte verdorrte, brennende Landmaschinen, verzweifelte Landwirte. Daran werden wir uns womöglich gewöhnen müssen, sollte der Klimawandel in dem Ausmaß zuschlagen, wie es von vielen Experten vorausgesagt wird.

Und längst geht das Problem tiefer – im wahrsten Sinne des Wortes: Sauberes Grundwasser könnte knapp werden. Einerseits, weil es weniger regnet, andererseits, weil das Wasser teilweise derart mit Nitrat und Ammonium aus der Landwirtschaft verunreinigt ist, dass man es nicht mehr nutzen kann. Wir müssen dringend umsteuern: Die Landwirtschaft in MV sollte auf Kulturen setzen, die weniger Wasser und weniger Dünger brauchen. Nur so bleibt auch langfristig genug sauberes Wasser für alle übrig.

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Der Verbraucher hat seinen Beitrag schon geleistet: Der Wasserverbrauch pro Kopf ist deutlich zurückgegangen. Dennoch gibt es sicher noch Einsparmöglichkeiten. Die Alternative wären höhere Wasserpreise, weil das kostbare Nass teurer aufbereitet und über längere Strecken transportiert werden müsste als bisher. Das will sicher auch niemand.

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