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Kommentar Noch weniger Hering
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21:16 16.10.2018
Kommentar von Elke Ehlers zur Fangquote Quelle: Montage: Cassandra Voigt / dpa
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Rostock

Immer weniger Heringe. Nur etwas halb so viele wie dieses Jahr dürfen die Fischer 2019 fangen. Denn der beliebte Speisefisch hat sich immer noch nicht erholt. Dabei gelten seit langem Fangbeschränkungen zu seinem Schutz.

Doch Schuld am Schwund des Meeres-Silbers ist nicht der Fischer, sondern der Klimawandel. Zu diesem Schluss kamen Meeresforscher bei Untersuchungen im Greifswalder Bodden, der „Kinderstube des Herings“. So beeinflussen steigende Wassertemperaturen Fortpflanzung und Nahrungsgrundlage des Herings.

Zwar steigt beim Dorsch die zulässige Fangmenge. Das reicht jedoch nicht, um die Einbußen beim Hering zu kompensieren. Ältere Fischer kündigen bereits an, ihr Ölzeug eher als geplant an den Nagel zu hängen. Bei der düsteren Perspektive finden die wenigsten einen Nachfolger für ihren Kutter.

Mit jedem stillgelegten Kutter aber verschwindet ein Stück Handwerk, das zur Ostsee gehört wie Wellen, Strand und Möwen. Deshalb haben die Fischer Unterstützung verdient. Urlauber lieben die Küste auch wegen der Romantik der Fischerboote – und wegen der Fischbrötchen. Sollen die statt mit Matjes und Bismarckhering bald nur noch mit Fisch aus Atlantik oder Mittelmeer belegt sein?

OZ-Bericht: Fischer enttäuscht über neue Fangquoten

Elke Ehlers

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