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Kommentar Wegen Wlan im Bus lässt niemand sein Auto stehen
Mehr Meinung Kommentar Wegen Wlan im Bus lässt niemand sein Auto stehen
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06:30 04.09.2019
Kostenloses Wlan ist nur einer von vielen Bausteinen, um den Nahverkehr attraktiver zu machen, meint OZ-Redakteur Gerald Kleine Wördemann. Quelle: Frank Söllner /Ove Arscholl
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Rostock

Kostenloses Wlan in Bus und Bahn ist in Mecklenburg-Vorpommern noch immer eine Rarität. Nun machen einige Busgesellschaften Tempo. In Güstrow können Fahrgäste kostenlos im Internet surfen, weitere Betriebe testen ähnliche Angebote. Auch die Regionalbahnen ziehen nach.

Was in Fernbussen schon lange Realität ist, erreicht nun mehr Nahverkehrsnutzer. So weit, so gut. Aber wie wichtig ist das eigentlich für regelmäßige ÖPNV-Kunden?

Im Zug oder Fernbus können Pendler dank Netz arbeiten oder sich die Zeit vertreiben. Zumindest so lange, bis das nächste Funkloch die Verbindung kappt. In der Stadt, im Bus oder in der Straßenbahn ist die Möglichkeit, kostenloses Datenvolumen nutzen zu können, sicher auch schön – aber kein Grund, deswegen das Auto stehen zu lassen und auf die „Öffentlichen“ umzusteigen.

Lesen Sie auch den Bericht zum Thema

Der Nahverkehr muss attraktiver werden, keine Frage. Dabei spielen aber andere Faktoren eine größere Rolle, zum Beispiel der Preis, Taktzeiten oder ob auf dem platten Land überhaupt noch ein ausreichendes Angebot vorhanden ist.

Das Kernproblem löst Wlan in Bus und Bahn jedenfalls nicht: die noch immer zahlreichen weißen Flecken im Breitbandnetz von MV. Der Netzausbau kommt zwar voran, aber längst nicht so schnell wie erhofft.

Von Gerald Kleine Wördemann

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