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Kommentar Es geht auch eine Nummer kleiner
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18:36 06.09.2019
Kommentar von Frank Pubantz zum Thema Dienstwagen Quelle: Frank Söllner
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Schwerin

Führende Repräsentanten eines Bundeslandes, wie Minister oder Landtagspräsidentin, dürfen auf Steuerzahlers Kosten einen Dienstwagen haben. Das ist auch richtig so, schließlich müssen sie im Dienste der Bürger oft über lange Strecken viele Termine absolvieren, lösen dabei bestenfalls Probleme.

Nur, muss es immer die Luxus-Karosse mit starker Motorisierung sein? Nein. Es haben sich in der Landespolitik gewisse Nehmer-Qualitäten entwickelt, die es zu hinterfragen gilt. Weil Autohersteller aus Prestige-Gründen Minister als Werbeträger gern in ihren Autos sehen, gewähren sie Rabatte. Die Politik nimmt das gern mit. Sie vergisst dabei aber, welche Außenwirkung damit verbunden ist.

Gegen-Modell: Es gab mal einen Grünen-Fraktionschef im Landtag, der fuhr mit Bus, Bahn und Fahrrad zu Terminen. Das verlangt niemand von allen Spitzen-Beamten und -Politikern. Sie müssen sich aber ihrer Vorbildrolle bewusst sein. Wer Umwelt- und Klimaschutz propagiert, beim CO2-Ausstoß des eigenen Autos aber beide Augen zudrückt, hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem.

Fazit: Es geht auch eine Nummer kleiner, bestenfalls mit emissionsärmeren Antrieben. Dann klappt es vielleicht auch mit den Klima-Zielen.

Von Frank Pubantz

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