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Kommentar MV braucht mehr Spitzenforschung wie diese
Mehr Meinung Kommentar MV braucht mehr Spitzenforschung wie diese
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20:26 26.08.2019
Kommentar von Volker Penne zu Forschung in MV Quelle: Frank Söllner / Volker Penne
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Rostock

Wenn moderne Medizin und Spitzenforschung sich vereinen, können auch große Brocken angepackt werden. Dazu gehört der Kampf gegen die derzeit nicht heilbare Parkinson-Erkrankung. Diese Nervenerkrankung betrifft viele Bundesbürger. Mehr als 300 000 leiden bereits darunter.

Bemerkenswert: Rostocker Ärzte und Wissenschaftler treiben das sogenannte „Elaine“-Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. Dies ist nicht nur für den Ruf der alten Universitätsstadt wichtig. Auch der Wissenschaftsstandort MV wird aufgewertet. Gleichzeitig stimmt es nachdenklich, dass der Nordosten aktuell nur einen solchen DFG-Sonderforschungsbereich besitzt. Hier muss nachgelegt werden. Auch die Landespolitik ist gefordert.

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Dass die Ursachen für das Entstehen von Parkinson schnell gefunden werden, ist unwahrscheinlich. Erste Ergebnisse bei der Entwicklung neuer Hirnschrittmacher aber zeigen, was uneitle interdisziplinäre Zusammenarbeit bewirken kann. Dazu gehört auch, sich intensiv den individuellen Patientenschicksalen zu widmen. Ob durch gute medikamentöse Einstellung oder einen Schrittmacher – die Erkrankten können oft voll durchstarten und sich prima in den Alltag einbringen.

Von Volker Penne