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Kommentar Kampf gegen Masern: Impfpflicht in MV ist schlecht vorbereitet
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Kommentar zum Kampf gegen Masern: Impfpflicht in MV ist schlecht vorbereitet

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10:48 12.02.2020
Kommentar von Axel Büssem zur Masern-Impfpflicht Quelle: Benjamin Barz
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Rostock

Man kann ja zur Masern-Impfpflicht stehen, wie man will: Auf jeden Fall ist es ein Thema, das die Menschen bewegt. Doch egal ob Impfbefürworter oder -skeptiker: Die Menschen in MV müssen wissen, was auf sie zukommt, damit sie sich darauf einstellen können. Und bei der Einführung der Impfpflicht zum 1. März ist das leider nicht der Fall. Zu viele Fragen sind offen: So heißt es, dass Schulpflicht vor Impfpflicht geht. Doch was heißt das genau? Wie soll mein ungeimpftes Kind zur Schule gehen, wenn es dort eigentlich nicht sein soll?

Mehr lesen: Masern-Impfpflicht ab 1. März: Kitas in MV stehen noch vor vielen offenen Fragen

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Erst in dieser Woche – weniger als 20 Tage bevor die Impfpflicht in Kraft tritt – hat das Bundesgesundheitsministerium die Internetseite www.masernschutz.de freigeschaltet. Reichlich spät für eine derart einschneidende Veränderung, die so viele Familien betrifft.

Mehr lesen: Masern-Impfpflicht ab März 2020: Was Eltern in MV jetzt wissen müssen

Zum Glück gibt es in zahlreichen Kitas in MV schon länger eine Impfpflicht gegen Masern, so dass diese Einrichtungen schon einigermaßen vorbereitet sind. Die Behörden im Land sind jetzt gefordert, mit ihrem Sachverstand Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen beiseitezustehen, damit aus der Impfpflicht kein Impf-Chaos wird.

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Von Axel Büssem