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Kommentar Mobilfunkmasten aus einer Hand – das macht Sinn
Mehr Meinung Kommentar Mobilfunkmasten aus einer Hand – das macht Sinn
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07:26 30.10.2019
Frank Pubantz kommentiert den geplanten Masten-Ausbau für 4G-Mobilfunk. Quelle: Frank Söllner / Jens Büttner (dpa)
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Rostock

Und er bewegt sich doch: Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) hat eine Karte der Mobilfunk-Löcher im Land vorgelegt und will mit einer landeseigenen Firma fehlende Funkmasten errichten lassen. Nach Jahren der Kritik ein Hoffnungsschimmer am Mobilfunk-Horizont – wenn denn der Landtag zustimmt, die EU abgesegnet und die großen Mobilfunk-Anbieter auch Lust und Zeit für Projekte in MV haben.

Natürlich braucht es belastbare Vorplanung für ein Programm von fast 60 Millionen Euro. Mal eben durchs Land fahren und Funklöcher melden, wie die CDU im Landtag es vormachte, reicht nicht, um das Problem flächendeckend zu lösen – wenn auch das Vorgehen des Koalitionspartners originell war. Kaum vorstellbar, was geschehen wäre, wenn sich jede Gemeinde im Funkloch einzeln an die Regierung mit Bitte um Fördermittel und an die Konzerne um Anschluss hätte wenden müssen. Aus einer Hand – das macht dagegen Sinn.

Dennoch: Mit zwei bis fünf Jahren sei bis zur Umsetzung des Masten-Baus zu rechnen. Wenn keine Hindernisse auftauchen. China baut in vier Jahren den größten Flughafen der Welt und wir einen Beton-Spargel mit Antenne. Das sagt was aus über den Zustand der Technologie-Nation.

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Von Frank Pubantz

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