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07:24 07.06.2019
Kommentar von Klaus Amberger zum Mathematik-Abitur Quelle: Frank Söllner / DPA
Rostock

Ohnmacht ist ein blödes Gefühl. Auch Schüler können davon ein Lied singen. Wenn sie belächelt und nicht ernst genommen werden, wenn ihre Absichten kleingeistig zerlegt oder übergangen werden. Jüngst konnte man beobachten, wie zum Teil katastrophal auf Aktionen junger Leute von Politikern reagiert wurde, Stichworte: Rezo-Video oder Klima-Demo. Ohnmacht macht wütend, der Landesschülerrat MV ist es. Weil Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) den im Schulgesetz verbrieften Anspruch der Schülervertreter auf Anhörung ignoriert oder vergessen hat.

Mehr lesen: Schweres Mathe-Abi? Schüler in MV wurden nicht angehört

Es ging um das Mathe-Abitur. Mehr als 6000 Jugendliche hatten sich einer Petition angeschlossen, die für eine Neubewertung der angeblich zu schweren Mathe-Prüfung plädierte. Am Mittwoch entschied die Ministerin, dass „die Bewertung der Klausuren Bestand hat“. Die Entscheidung mag einigen nicht schmecken, Tränen gab es jedoch nach Prüfungen schon immer. Aber man hätte den Furor der Schüler verhindern können, indem man mit ihnen spricht. Dass nun, aufgeschreckt durch OZ-Nachfrage, die Ministerin schnell den Schülerrat um ein Treffen bat, glättet vielleicht die Wogen. Immerhin.

Klaus Amberger

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