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Kommentar Lade-Infrastruktur in MV: Es droht die nächste Dauer-Baustelle
Mehr Meinung Kommentar Lade-Infrastruktur in MV: Es droht die nächste Dauer-Baustelle
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08:53 05.12.2019
E-Autos haben gerade auf dem Land gute Chancen, sich durchzusetzen, meint OZ-Redakteur Gerald Kleine Wördemann. Quelle: Söllner/dpa/Montage: Arno Zill
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Rostock

Der Umstieg der Autoindustrie auf Elektromobilität stellt die Kommunen vor gewaltige Herausforderungen. Das gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern, wo viele Pendler und Vielfahrer auf ihren Diesel schwören.

Vieles spricht jedoch dafür, dass gerade auf dem Land das Auto ohne Auspuff künftig eine große Rolle spielen könnte. Denn anders als ein Großteil der Stadtbewohner lebt die Landbevölkerung in der Regel im Eigenheim. Mit der privaten Ladestation in der Garage und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ist das E-Auto eine günstige und klimafreundliche Alternative, die Tankstellenbesitzern wenig Freude macht.

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Riesen-Projekt mit unklarem Ausgang

Weil aber nicht jeder eine Garage besitzt und auch Urlauber und Durchreisende Strom tanken wollen, werden Tausende, auf längere Sicht sogar Zehntausende Ladesäulen nötig – allein in MV. Dafür müssen geeignete Flächen gefunden, Kabel verlegt und Stromnetze angepasst werden.

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Die Erfahrungen aus der schleppenden Energiewende geben wenig Anlass zur Hoffnung, dass dieses Riesen-Projekt rechtzeitig fertig wird. Hier droht nach lückenhaften Mobilfunknetzen und der nur langsam verschwindenden Breitbandwüste die nächste Infrastruktur-Dauerbaustelle.

Von Gerald Kleine Wördemann

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