Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Es geht nur gemeinsam gegen das Coronavirus
Mehr Meinung Kommentar

Kommentar zur Hilfe für Italien: Gemeinam gegen das Coronavirus

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
19:24 26.03.2020
OZ-Reporter-Chef Andreas Meyer kommentiert die Aufnahme von italienischen Covid-19-Erkrankten in Kliniken in MV: „Europa muss jetzt zusammenstehen.“ Quelle: dpa/Benjamin Barz
Anzeige
Rostock

Der Nordosten hat für die Coronakrise aufgerüstet: Abermillionen Euro sind in den vergangenen Wochen in den Kliniken im Land investiert worden. In zusätzliche Intensivbetten, neue Beatmungsgeräte, allerneuste Laborausstattung. Das ist gut und richtig so.

Und ebenso richtig ist es, diese Betten und dieses medizinische Know-how jenen anzubieten, die es aktuell nötiger haben als wir in MV: Die Landesregierung hat Italien zugesagt, sechs schwerkranke Menschen aus Rom in den Kliniken in Rostock, Greifswald und Schwerin zu behandeln.

Nein, dieser Beitrag wird die Lage in Italien nicht ändern und auch nicht ein Stück weit weniger dramatisch machen. Aber aus so vielen Gründen ist diese Aktion dennoch richtig: Denn mit Glück retten die Ärzte in MV sechs Leben, die sonst vielleicht nicht gerettet werden könnten. Das ist schon mal das Allerwichtigste.

Es geht bei dieser Hilfe aber auch um Solidarität: Es ist ein Zeichen, dass Europa in den Stunden der größten Krise seit Ende des Zweiten Weltkrieges zusammensteht. Nur gemeinsam, wenn Europa zusammenhält und -arbeitet, lässt sich das Virus dauerhaft besiegen. Sechs Patienten – das ist auch unter diesem Gesichtspunkt schon mal ein Anfang.

Mehr zum Thema:

Von Andreas Meyer

Schüler und Schülerinnen sitzen derzeit jeden Tag zu Hause und müssen gemeinsam mit ihren Eltern den Schulstoff bewältigen. Was sie denken und fühlen haben sie für die OSTSEE-ZEITUNG notiert.

27.03.2020

Eltern und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern sind wegen Schulschließungen und Homelearning am Limit. Das muss sofort ein Ende haben, fordert OZ-Chefreporter Michael Meyer. Denn die Anforderungen nicht herunterzuschrauben, sorge nur für Frust.

26.03.2020

Die kleinen Firmen, sie sind der Herzschlag in MV. Sie müssten in der aktuellen Corona-Krise unterstützt werden, findet OZ-Chefredakteur Andreas Ebel. Viele Unternehmer werden kreativ und bieten beispielsweise kurzerhand Lieferdienste an. Auch die OZ will einen Beitrag leisten.

24.03.2020