Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Kleine Kapseln mit kritischer Umweltbilanz
Mehr Meinung Kommentar Kleine Kapseln mit kritischer Umweltbilanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
06:33 25.10.2019
OZ-Reporter-Chef Andreas Meyer kommentiert den Deal zwischen Starbucks und Nestlé in MV. Quelle: Frank Söllner
Anzeige
Schwerin

Spätestens seit Hollywood-Star George Clooney für die kleinen Kapseln wirbt, ist Kaffee „made in MV“ weltbekannt. Und für den Nordosten ist die Ansiedlung von Nestlés „Dolce Gusto“-Werk in Schwerin eine echte Erfolgsgeschichte. 400 Jobs, Tendenz weiter steigend. Mit Starbucks, der größten Kaffeehaus-Kette der Welt, kommt nun ein weiterer Mega-Kunde hinzu.

Noch schöner wäre diese Nachricht aber, wenn die kleinen Kapseln nicht so umstritten wären: Denn der Kaffee – sechs Gramm sind es im Schnitt pro „Brüheinheit“ – ist von Aluminium umhüllt. Jede Tasse Kaffee hinterlässt also rund vier Gramm Metallmüll. Zwar kann Alu leicht eingeschmolzen und neu verwertet werden, Kritiker rügen dennoch die Umwelt-Bilanz.

Deshalb ein Wunsch an Nestlé: Könnte der Konzern in MV nicht nur den bekanntesten, sondern vielleicht auch den „grünsten“ Kaffee der Welt herstellen? In neuen, biologisch-abbaubaren und sauberen Kapseln? Dann könnte der Nordosten nicht nur geschmacklich, sondern auch ökologisch weltbekannt werden.

Zum Thema: Danke Brexit: Warum der Starbucks-Kaffee bald aus MV kommen könnte

Von Andreas Meyer

Schon mit einfachen Mitteln können Einbrüche verhindert werden. Wer sein Hab und Gut schützen will, sollte auf die Hinweise der Polizei hören und vor allem auch kleine Schäden melden. Das ist wichtig, um eine mögliche Polizeipräsenz zu rechtfertigen, kommentiert OZ-Redakteurin Katharina Ahlers.

24.10.2019

Wer eine Deponie schließen will, darf die Verantwortung dafür, wie es danach weitergehen soll, nicht einfach wegschieben, kommentiert OZ-Redakteur Benjamin Fischer.

24.10.2019

Um die Renten auch noch in Jahrzehnten abzusichern, müssen ein steuerfinanziertes System und mehr Privatvorsorge her. Menschen immer länger schuften zu lassen, kann nicht die Lösung sein, kommentiert OZ-Chefreporter Frank Pubantz.

23.10.2019