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Kommentar Gut angelegtes Geld?
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20:14 11.04.2019
OZ-Redakteur Thomas Luczak kommentiert die MV-Hymne Quelle: OZ
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Rostock

Nun haben wir also ein Landeslied: Textprobe gefällig? „Schön ist es in Rostock, schön ist es in Stralsund, Neubrandenburg und auch Schwerin. Und wenn ich mal fort bin, ergreift mich Sehnsucht, dann will ich hier schnell wieder hin.“ Nun ja...

Damit das klar ist: Natürlich ist es toll, wenn Heimat ein Lied hat. Das Verbundenheit ausdrückt, zu Hause sein, Identifikation. Zugleich herrscht eigentlich an Liedern kein Mangel – schließlich gibt es bereits das Ostseewellen-, das Pommern- und das Mecklenburglied, historisch gewachsen, relativ bekannt, manchmal sogar gesungen. Aber es existiert eben kein Lied, das die Gemeinsamkeiten der Landesteile betont. Ob das neue Landeslied „Mein Mecklenburg-Vorpommern“, das noch vor wenigen Tagen sogar Landeshymne heißen sollte, dies schafft? Ist es nicht zu banal? Zu pathetisch? Zu rückwärtsgewandt?

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Doch seien wir optimistisch: Sollte irgendwann einmal „Mein Mecklenburg-Vorpommern“ die Herzen der Menschen erreichen, von den Kindern in der Schule und von uns allen unter der Dusche gesungen werden, dann waren die 40 000 Euro, die der Wettbewerb gekostet hat, gut angelegtes Geld!

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