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Kommentar Marode Radwege in MV: Gäste werden verprellt
Mehr Meinung Kommentar Marode Radwege in MV: Gäste werden verprellt
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07:52 01.06.2019
Bernhard Schmidtbauer kommentiert das marode Radwegenetz in MV Quelle: Frank Söllner / Jens Büttner (dpa)
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Rostock

Löchrige Holperstrecke und glatte Rennpiste: Zwischen diesen Extremen ordnen sich die Radwege in Mecklenburg-Vorpommern ein. Wer mit dem Rad in unserem Bundesland unterwegs ist, kennt Strecken sowohl der einen als auch der anderen Form.

Darunter sind viel zu viele Kilometer in marodem bis lebensgefährlichen Zustand. Das muss gelinde gesagt verwundern, denn die Landesregierung hat in den letzten Jahren etliche Millionen in den Bau straßenbegleitender Radwege investiert: von 2010 bis 2018 immerhin 119,5 Millionen Euro. Und in diesem Jahr kommen weitere 5,9 Millionen Euro für Radwege an Landesstraßen hinzu.

Enormer Aufwand

Das ist ein enormer Aufwand. Das scheint jedoch bei Weitem nicht auszureichen. Woran liegt das? Werden die Radwege nach Fertigstellung nicht ausreichend gepflegt und instandgehalten? Haben die dafür zuständigen Kommunen überhaupt ausreichend Mittel dazu? Die kann wohl beide Male mit einem Nein beantwortet werden.

Der kritikwürdige Zustand von Radwegen entwickelt sich zur Negativ-Werbung für MV: Immer mehr Urlauber merken sich die schlimmen Strecken. Damit wird die Einladung, das Land zwischen Ostsee und Seenplatte auf dem Rad zu erkunden, ad absurdum geführt.

Bernhard Schmidtbauer

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