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Kommentar Mehr Wertschätzung für Filmemacher im Land
Mehr Meinung Kommentar Mehr Wertschätzung für Filmemacher im Land
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19:06 30.07.2019
Kommentar von Torsten Czarkowski zur Filmförderung in MV. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Ein Film kostet genau 2184 Dollar, mehr nicht. Alles darüber hinaus geht für Werbung und Schickimicki drauf. So meint es jedenfalls Steve Martin im Film „Bowfingers große Nummer“. Mit dem Mini-Budget von 2184 Dollar will der Regisseur einen Spielfilm drehen.

Diese Summe reicht natürlich nicht aus, allein für einen Dokumentarfilm werden schnell 200 000 Euro Produktionskosten fällig, ein Spielfilm verlangt einen Etat in Millionenhöhe. Klar, dass international entsprechende Fördersummen ausgereicht werden. In Mecklenburg-Vorpommern sind sie gering, was auch die hiesige Filmbranche kleinhält. Nicht nur, dass es wenig Arbeitsplätze in der Filmlandschaft von Mecklenburg-Vorpommern gibt und internationale Produktionen nicht gerade angelockt werden. Es nimmt den Kreativen auch die Chance, eigene Geschichten über Land und Leute zu erzählen.

Eine Neuaufstellung der Filmförderpolitik des Landes kann das ändern. Die Signale sind da, der Wille wohl auch, man muss nur alle Beteiligten zusammenbringen. Nun warten alle auf entsprechende Signale aus der Staatskanzlei. Es geht auch um Wertschätzung der Filmemacher hierzulande. Mit Low-Budget-Produktionen funktioniert das nicht.

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