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13:29 23.11.2018
Kommentar von Axel Büssem Quelle: Cornelius Kettler
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Rostock

Es ist schon paradox: Ausgerechnet in einigen Gesundheitsberufen, in denen später ohnehin nicht allzu gut gezahlt wird, müssen die Berufsanwärter ihre Ausbildung selbst bezahlen. Wer dagegen eine gut bezahlte akademische Karriere anstrebt, kann kostenlos studieren und bekommt im Zweifelsfall sogar noch Bafög. Nun könnte man argumentieren, dass dies nur für die freien Schulen gilt, an öffentlichen ist die Ausbildung umsonst. Aber nicht jeder Interessent bekommt genau die Ausbildung, die er sich vorstellt, an einer öffentlichen Schule in seiner Nähe. Und wenn politisch wirklich gewollt ist, dass angesichts des Fachkräftemangels mehr junge Menschen einen Gesundheitsberuf erlernen, sollte man ihnen diese Entscheidung nicht zu schwer machen

Schleswig-Holstein macht es vor: Dort werden künftig die Kosten für die private Ausbildung voll vom Land übernommen. Damit wächst der Druck auf Mecklenburg-Vorpommern, schließlich ist Schleswig-Holstein der direkte Nachbar und könnte mit diesem Angebot Nachwuchs abwerben. Die Schweriner Landesregierung sollte daher schnell nachziehen – es käme sicher nicht den Falschen zugute.

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Axel Büssem

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