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Kommentar Wer weniger Burger isst, hilft dem Klima
Mehr Meinung Kommentar Wer weniger Burger isst, hilft dem Klima
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07:05 13.08.2019
Andre Horn kommentiert die nachhaltige Fleischproduktion von „Peter Pane“. Quelle: OZ
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Rostock

Es klingt paradox: Auf der einen Seite entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, weniger Fleisch zu essen, um das Klima zu retten. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Burger-Restaurants in unseren Innenstädten – weil die Nachfrage so riesig ist.

Die Peter-Pane-Kette ist dafür ein gutes Beispiel. Sie ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei neue Lokale entstanden, in Rostock und Warnemündeweitere sollen in Wismar und Greifswald folgen. Bis 2020 soll der jetzige Umsatz von 51,2 Millionen Euro im Jahr verdoppelt werden.

Bildergalerie: So lief die Peter-Pane-Eröffnung in Warnemünde

Ein paar Eindrücke aus dem neuen Burger-Restaurant am Leuchtturm.

Das Unternehmen setzt dabei auf Nachhaltigkeit und bezieht sein Fleisch nach eigenen Angaben ausschließlich aus Deutschland. Ein Teil davon kommt sogar aus einer eigenen Rinderherde in MV. Zukünftig soll immerhin jeder dritte Fleischpatty aus eigener Haltung stammen. Gut so! Doch Nachhaltigkeit geht noch einen Schritt weiter. Und hier sind die Verbraucher gefragt: Nur Fleischverzicht führt zu einer dauerhaften Klimaentlastung. Denn auch die Viehhaltung auf deutschem Boden ist wesentlich energieaufwendiger und klimaschädlicher als die Produktion von Getreide, Gemüse oder Obst.

Von André Horn

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