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Kommentar OZ-LESERBRIEFE
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00:00 27.04.2013
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auch nicht als Sympathiebekundung für U. Hoeneß verstanden werden, sondern ist eher allgemeingültiger und grundsätzlicher Art. Wenn ich höre und lese, welch horrende Steuerlasten Menschen und Firmen in unserem Lande aufgebürdet werden, kann ich durchaus nachvollziehen, dass es gewisse Bestrebungen gibt, diese zu umgehen oder zu mindern. Das gilt wohl für weniger Wohlhabende und Reiche gleichermaßen.

Ausschlaggebend für mein Verständnis gegenüber diesem Verhalten der (auch illegalen) Steuerminderung ist der sorglose und verschwenderische Umgang des Staates mit diesen z. T. schwer erarbeiteten Mitteln. Bevor der Statt also Steuer-„Sünder“ anprangert, sollte er mal nachdenken über den Umgang mit diesen gewaltigen Einnahmen und ob es nicht an der Zeit wäre, die Schulden abzubauen durch Ausgabenverzicht statt Einnahmesteigerungen. Johannes Belß, Wismar

Steuerbetrüger haben

Bestrafung verdient

Noch einmal zum Thema: Straffreiheit bei Selbstanzeige? Wohl ein Witz! Diese fast 100 Jahre alte Vorschrift aus dem deutschen Steuerstrafrecht bedarf dringend der ersatzlosen Streichung.

Steuerhinterzieher sind wahrhaft „asozial“, da sie zwar selbst oder ihre Kinder gesellschaftliche Einrichtungen nutzen, aber nichts oder nur relativ wenig zu ihrer Finanzierung beitragen wollen. Sie haben eine gerechte Bestrafung verdient, auch wenn sie sich nachträglich „ehrlich machen“ wollen!

Fred Hagemeister, Berlin Entschiedeneres Vorgehen

gegen Rechts nötig

Zu „CDU—Bundestagsabgeordnete aus MV stimmen gegen NPD-Verbotsantrag“ (OZ, 26.4.): Alle sechs CDU-Bundestagsabgeordneten aus MV,einschließlich des Stellvertreters von Herrn Caffier (dies ist der Herr Rehberg) und auch die Bundeskanzlerin sind ihm in den Rücken gefallen. Weil bei einem Verbot die Rechten in den Untergrund gehen würden?

Im Untergrund agieren die Terroristen und gerade hier ist der Staat gefragt, insbesondere nach den NSU-Morden,bei deren Aufklärung der Staat bisher total versagt hat. Deshalb ist endlich ein entschiedenes Vorgehen gefordert durch Staat,Justiz und Polizei.

Der Verfassungsschutz ist ja überflüssig,denn er konnte die Verbrechen der NSU nicht verhindern und die sogenannten V-Leute meistens kriminell sind.

Holger Klein, Rostock

Mit drei Euro Stundenlohn ein Sozialfall

Zu „Friseure erhalten 2015 Mindestlohn von 8,50 Euro" (OZ, 23.4.): Hier wird eine Berufsgruppe öffentlich soweit her abgestuft wie es kaum noch möglich ist.Dass es auch in diesem Berufszweig nicht genug Nachwuchs gibt ist mit 3 Euro Stundenlohn zurzeit eindeutig beziffert. Wie muss sich jemand fühlen, der eine Lehre beginnt und von Anfang an zum Sozialfall wird.Es ist eine Schande für das Geld in der heutigen Zeit überhaupt Arbeiten gehen zu müssen. Warum kann man die 8,50 Euro nicht ab August 2013 zahlen? Klaus-Peter Steinicke,

Ahrenshagen-Daskow

OZ

Norddeutschland ist auf die EU-Osterweiterung schlecht vorbereitet. Punkt. Und nun? Kopf in den feinen Ostseesand stecken und auf hohem Niveau lautstark jammern?

04.06.2018

Die vom Kanzler eingesetzte Hartz-Kommission hat wieder einmal keine Beschlüsse zur Reform des Arbeitsmarktes vorgelegt. Das Gremium ist damit so ziemlich das Gegenteil eines Stummfilms.

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Seit Jahren ächzt die Wirtschaft unter einem Problem: der immer schlechter werdenden Zahlungsmoral.

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