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Kommentar OZ LESERBRIEFE
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23:00 14.03.2011
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Man sollte die AKW

sofort abschalten

Im Zusammenspiel der Katastrophen in Japan zeigt sich einmal mehr,was selbst in den modernsten AKW passieren kann. Deutschland mit einer Physikerin an der Regierungsspitze erfüllte die Wünsche der Energieerzeuger. Im Ergebnis der Geschehnisse sollte man auch die warnenden Stimmen von unbeeinflussten Experten hören und berücksichtigen und AKW sofort abschalten.Wenn man auch die Ängste und Bedenken der Bevölkerung nicht akzeptiert,sollte man sie wenigstens respektieren! K. Boden, per E-Mail

Wir haben nur diese eine Erde

Wir suchen im All nach Leben, wir sollten lieber unseren „Blauen Planeten“ bewahren. Kraftwerke abschalten und Atomwaffen abschaffen. Denk daran: Wir alle haben nur diese eine Erde, bewahren und schützen wir sie.

Evelyn Förster, Göhren

Fukushima, Lubmin

und die Lehren

Nun sehen wir alle, dass nicht Hochtechnologie und wissenschaftlicher Sachverstand vor einer Katastrophe in einem AKW schützt. Welche Lehre sollten wir für den Betrieb des Zwischenlagers in Lubmin daraus ziehen? Die Lehre daraus ist, wenn es schon zu einer Zwischenlagerung von hoch radioaktiven Stoffen kommt, so müssen wir auf jeden Fall vorbereitet sein. Wir benötigen dringend einen Notfallplan für Vorpommern und besonders für die Insel Rügen und wir benötigen noch dringender eine „Heisezelle“ für den Fall einer Castor-Havarie.

Bernd Elgeti, Göhren

Atomkraftwerke sind nicht sicher handhabbar

Im Augenblick machen wir es mit dem Atommüll wie mit dem Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück, möglichst weit an den Rand, in die letzte Ecke, wo es möglichst wenig stört. Vor Grenzöffnung war es Gorleben, jetzt geht es nach Lubmin. Stellen wir uns einmal vor, Cäsar und Kleopatra hätten über Kerntechnik verfügt. Ihren radioaktiven Müll hätten sie nicht weit von Trier in Bergwerke gepackt. Da müssen wir ihn nur noch ca. 98 000 Jahre oder mehr bewachen, umpacken, konditionieren. Die nächsten Generationen werden uns verfluchen.

Robert Jüttner, Lübeck

Der Gleichmut ist beängstigend

Es ist für uns äußerst beängstigend zu sehen, mit welchem Gleichmut und beschwichtigenden Gesten die promovierte Physikerin und Kanzlerin Frau Merkel und der Bundesumweltminister angesichts der apokalyptischen Katastrophen in Japan die potenziellen Gefahren der Atomkraftwerke in Deutschland herunterspielen. Die Sicherheiten der überalterten Anlagen sollen nun überprüft werden. Also wurde deren Sicherheitslage in den letzten Jahren gar nicht beachtet? Stattdessen wurden sogar von der CDU-geführten Regierung deren Laufzeiten verlängert. Nach den nachhaltigen Demonstrationen gegen den neuerlichen Atommülltransport nach Lubmin ins Zwischenlager ging man wieder zur Tagesordnung über. Manfred Zielinski, Greifswald



OZ

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