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Kommentar Petzportal der AfD: Lehrer an den Pranger?
Mehr Meinung Kommentar Petzportal der AfD: Lehrer an den Pranger?
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20:38 26.08.2019
Kommentar von Thomas Luczak zum Lehrer-Petzportal der AfD. Quelle: OZ
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Rostock

Nun ist es auch in MV online: das Kontaktformular der AfD, auf dem Schüler Lehrer melden können, wenn diese bei politischen Themen gegen das so genannte Neutralitätsgebot verstoßen haben sollen. Denn: Lehrern ist es nicht erlaubt, Schüler zu indoktrinieren. Zugleich sollen Schüler befähigt werden, ihre eigenen Meinungen zu politischen Fragen zu finden und zu äußern. Und: Themen, die in Wissenschaft und Politik kontrovers diskutiert werden, sollen auch im Unterricht offen behandelt werden.

Doch das alles heißt nicht, dass Lehrer verpflichtet wären, unpolitisch aufzutreten. Im Gegenteil: Lehrer sollen Schüler zu Demokratie und Toleranz erziehen. Und dazu kann auch gehören, aufzuzeigen, in welchen Punkten die AfD sich dagegen positioniert.

Deshalb: Kein Lehrer muss Angst haben, nur weil er demokratiefeindliche Aktionen kritisiert. Schüler hatten bereits zuvor Möglichkeiten, sich bei möglichen Verstößen gegen das Neutralitätsgebot zu wehren. Die wichtigsten Ziele hat das Portal ohnehin bereits erreicht: Es sorgt für Diskussionen – und für Publicity für die AfD.

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Von Thomas Luczak

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