Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Randale auf Ribnitzer Markt: Genug ist genug!
Mehr Meinung Kommentar Randale auf Ribnitzer Markt: Genug ist genug!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:35 09.10.2019
Kommentar von Edwin Sternkiker zur Ausgangssperre für Jugendliche auf dem Marktplatz in Ribnitz-Damgarten. Quelle: OZ
Anzeige
Ribnitz-Damgarten

Keine Frage, junge Leute müssen Orte haben, wo sie sich treffen und unter sich sein können. Und wenn es der Ribnitzer Marktplatz ist: Warum nicht? Aber wenn Gruppen von Jugendlichen über Wochen und Monate den Platz nutzen, um sich hier nachts oder am frühen Morgen auszutoben, und mit Hupkonzerten, quietschenden Autoreifen und lauter Musik dafür sorgen, dass Anwohner nicht in den Schlaf kommen, dann läuft hier etwas schief.

Und wie soll man es finden, dass auch jede Menge Müll zurückbleibt und gegen Hauswände gepinkelt wird? Drüber hinwegsehen und das Ganze stillschweigend ertragen in der Hoffnung, dass sich das Problem irgendwann von allein löst? Darf den Anwohnern das alles weiter zugemutet werden? Nein. Aus diesem Grunde ist die Entscheidung des Ribnitzer Rathauses, mit einer Allgemeinverfügung für Ruhe auf dem Marktplatz nach 22 Uhr zu sorgen, längst überfällig. Denn genug ist genug!

Ein Anfang ist es allemal

Die Allgemeinverfügung richtet sich im Übrigen ja nicht gegen die Jugendlichen, sondern nur gegen diejenigen von ihnen, die glauben, mit qietschenden Reifen, lauter Musik und Hupkonzerten auf sich aufmerksam machen zu müssen. Mit einer solchen Entscheidung kann man auch deshalb mitgehen, weil die Stadt den Jugendlichen mit der ehemaligen Bummi-Krippe am Bleicherberg einen Treffpunkt zur Verfügung gestellt hat. Ob das die Lösung ist, wird man sehen. Ein Anfang ist es allemal.

Mehr zum Thema:

Lärm und Gewalt: Ribnitz sperrt als erste Stadt in MV den Markt

Von Edwin Sternkieker

Kommentar Kommentar zu Rabatten für Studenten Denkt auch mal jemand an uns Azubis?

Studenten bekommen in Rostock überall Rabatte – beim Bäcker, im Kino oder bei Streamingdiensten. Lisa-Marie Ulke macht eine Ausbildung bei der OZ. Sie findet: Unterstützung muss es gleichberechtigt für alle –also auch Azubis – geben.

09.10.2019

Der Frauen-Witz von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist so lahm und überhaupt nicht lustig, dass sich keine Frau deswegen verletzt fühlen sollte. Dieses Chauvi-Gehabe von Männern ist nur ein Relikt aus einer längst überholten Vergangenheit, kommentiert OZ-Redakteurin Claudia Labude-Gericke.

08.10.2019

Frauen können weder Autofahren noch Einparken – diese alte Kamelle habe ich schon tausendfach gehört, doch lustig war es noch nie. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat nicht nur schlechten Humor bewiesen, sondern auch dem Selbstwertgefühl von Frauen geschadet, kommentiert OZ-Mitarbeiterin Paulina Rabe.

08.10.2019