Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kommentar Problem für Betriebsrente nicht gelöst
Mehr Meinung Kommentar Problem für Betriebsrente nicht gelöst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:13 08.12.2019
Redakteur Volker Penne kommentiert das Thema Rente für Selbstständige. Quelle: dpa/Arno Zill
Anzeige
Rostock

Das Thema Altersvorsorge beschert zunehmend mehr Bundesbürgern schlaflose Nächte. Da ist zum einen die angekündigte geringere Überschussbeteiligung bei vielen Lebensversicherungen, aufgrund der Negativzinsen im Euroraum. Hinzu gesellt sich der seit 2004 schwelende Ärger mit den Betriebsrenten. Ende 2003 hatte die damalige Bundesregierung quasi im Handstreich die Bedingungen verändert: Konkret werden seither alle diese Bezüge mit vollen – statt mit halben – Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen belegt.

Die Folge: Den Sparern gehen erhebliche Beträge durch die Zusatzabgaben verloren. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in die private Vorsorge für den Lebensabend weiter.

Die nun ab 2020 beschlossene Freigrenze für Betriebsrente von monatlich 159 Euro auf Krankenversicherungsbeiträge entschärft das Problem etwas. Werden doch die Empfänger kleiner Betriebsrenten entlastet. Geklärt ist die Angelegenheit aber keineswegs.

Und gerade für junge Leute bietet diese Vorsorgeform keine Anreize mehr. Umso dringlicher erscheint die Notwendigkeit einer fundierten Beratung, etwa durch Verbraucherschützer. Nicht zuletzt auch dann, wenn es um die Entscheidung für eine gesetzliche oder private Krankenkasse geht.

Von Volker Penne

Der Klimawandel und zu viel Wild schaden dem Wald. Jäger sollten dies begreifen und den Schutz dieses Ökosystems unterstützen, anstatt nur den Trophäen nachzujagen, kommentiert OZ-Redakteur Benjamin Fischer.

07.12.2019

Viele Handwerksberufe sterben aus. Auch die Zahl der Schuhmacher-Betriebe geht seit Jahren zurück. In der modernen Wegwerfgesellschaft greifen viele Kunden lieber zum Billigprodukt – und zahlen am Ende trotzdem oft drauf, meint OZ-Redakteur Axel Meyer-Stöckel.

05.12.2019

Die Auto-Hersteller starten 2020 eine Modell-Offensive für Elektroautos. Die Infrastruktur ist darauf nicht vorbereitet, auch nicht in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei könnte gerade auf dem Land der E-Auto-Boom zuerst ankommen, kommentiert OZ-Reporter Gerald Kleine Wördemann.

05.12.2019