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Kommentar Robben-Babys in der Ostsee müssen streng geschützt werden
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19:20 26.04.2019
Kommentar von Rabea Osol zum Thema Robben-Zuwachs in der Ostsee. Quelle: Frank Söllner / Stefan Sauer (dpa)
Rostock

Deutschlands größtes Raubtier galt lange Zeit als ausgerottet. Nun kehrt es zur Freude vieler Umwelt- und Tierschützer allmählich zurück. Gemeint ist aber nicht etwa der viel diskutierte Wolf, sondern die Ostsee-Kegelrobbe. Vor allem die Jungtiere sorgen mit ihren niedlichen Knopfaugen und dem pummeligen Körperbau für Verzückung.

Bilder von Robbenbaby am Strand von Prora auf Rügen:

Bitte nicht stören! An der Küste von Mecklenburg-Vorpommern wurden in diesem Frühjahr mindestens fünf Robbenbabys gesichtet. Der aktuellste Fall: Dieser Robben-Nachwuchs am Strand von Prora auf Rügen

Doch Vorsicht! Den Tieren darf nicht zu nahe gekommen werden. Damit sich ihre Population wieder vollständig erholen kann, benötigen die Robben unberührte Wurf- und Erholungsplätze. Aufgeregte Touristen und schaulustige Fotografen sind da definitiv Störfaktoren. Dennoch hoffen Touristiker, dass die putzigen Tiere noch mehr Ausflügler anlocken. Die Bereitstellung von Absperrungen und die Vorbereitung der Gemeinden auf mögliche Geburten sind gute Maßnahmen, um einen artgerechten Lebensraum für die Robben zu gewährleisten.

Langfristig sollten jedoch strengere Regelungen für den Schutz der Tiere her. Auch die Fischerei muss sich besser auf die Robben einstellen. Die Fangnetze und die Umweltverschmutzung stellen schließlich die größte Bedrohung dar. Gefragt ist hier die Initiative der Landesregierung, um gezielte und schnelle Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

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