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Kommentar Salami-Taktik
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02:40 28.11.2014
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Die Zusage in der Nachwendezeit war eindeutig: Das Zwischenlager Lubmin sollte nur für Atommüll aus DDR-Kernkraftwerken bestimmt sein. Schon damals hegten Bürgerbewegte die Befürchtung, das kleine Lubmin könne als gesamtdeutsches „Atomklo“ missbraucht werden.

Noch ist das nicht so, doch das gestrige Urteil des Greifswalder Verwaltungsgerichtes öffnet das Tor für fremden Atommüll ein weiteres Stück. Schon seit längerem wird das alte Versprechen scheibchenweise aufgeweicht. Die Salami-Taktik greift: Abfall aus bundeseigener Kernforschung findet längst den Weg an den Bodden, schwach- und mittelstark strahlender Fremdabfall darf nun wohl unbefristet dort lagern. Zwar prüft die Landesregierung noch, ob sie das Urteil anficht. Doch der Atomlager-Betreiber EWN ist entschlossen, alle Register zu ziehen. Die bundeseigene Firma will ihre Geschäfte ausweiten. Der nächste Antrag auf Erweiterung des Lagers kommt bestimmt. Gerade erst teilte der Bund mit, dass Deutschland eine Atommüll-Schwemme droht.

Die Atomklo-Schwarzmaler könnten recht bekommen.



OZ

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