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Kommentar Schluss mit lustig
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02:24 01.02.2014
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Das ist die Höchststrafe: Wenn ein deutscher Regierungschef trotz SPD-Parteibuch nicht mehr auf die Unterstützung der Gewerkschaften zählen kann, sollte er seine Politik ernsthaft überdenken. Die IG Metall hat gestern ein deutliches Warnsignal in Richtung Erwin Sellering verschickt.

Sie geht mit Betriebsräten und Arbeitern in Stralsund auf Konfrontationskurs zu einem Ministerpräsidenten, der es seit Monaten nicht für nötig hält, den Beschäftigten auf der insolventen Volkswerft reinen Wein einzuschenken; der sich wegduckt und andere vorschickt; der Schiffbau zum Auslaufmodell erklären lässt.

Der Aufstand der Basis gegen mangelnde Führung und fehlendes Engagement könnte für Sellering politisch gefährlich werden. Bislang ist es noch keinem SPD-Politiker gut bekommen, Gewerkschaften gegen sich aufzubringen. Zuletzt musste dies schmerzhaft Frank-Walter Steinmeier erfahren, als die Wähler die SPD bei der Bundestagswahl 2009 mit desaströsen 23 Prozent abspeisten. Die Zeit, Probleme wegzulächeln, ist für Sellering seit gestern vorbei.



OZ

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