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Kommentar Schräge Diskussion: Was sind Ostdeutsche?
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20:09 08.05.2019
OZ-Landeskorrespondent Frank Pubantz kommentiert die Besetzung des Schwesig-Kabinetts. Quelle: OZ
Schwerin

Ossi oder Wessi auf der Regierungsbank? Das klingt nach eine Mond-Diskussion. Entfacht hat diese die SPD selbst, die jetzt in der Kritik steht.

Über Jahre zieht sich eine Debatte zu Ostdeutschen in Führungspositionen. Manuela Schwesig hat wiederholt gefordert, dass der Anteil der Menschen aus dem Osten in Spitzenjobs erhöht, diese Form der Benachteiligung verschwinden sollte. In Politik, Verwaltung, Wirtschaft. Sie hat damit ein Wir-Gefühl der Betroffenheit aufgebaut. Definition? – Fehlanzeige. Das muss sie sich vorwerfen lassen. Besetzen will sie Spitzenjobs in der Regierung nun aber anders. Diese Botschaft kostet Glaubwürdigkeit.

Mond-Diskussion deshalb, weil es ost- und westdeutsch allein gar nicht gibt. Wann gehört man denn zum erlauchten Kreis? Nach 20, 30 Jahren? Nie? Eine nervige Debatte, von der zu hoffen war, dass sie im vergangenen Jahrhundert blieb.

Mehr lesen: Schwesig fordert Ostdeutsche in Spitzenjobs – und handelt anders

Viele Menschen hier sind innerhalb der DDR-Grenze geboren, durften später die Welt in Freiheit schnuppern. Der Begriff ostdeutsch ist so eng, wie es der Zaun war. So klein muss sich niemand machen lassen.

Ja, Kompetenz sollte bei Spitzen-Jobs zählen, auch in der Politik. Dass dies nicht immer so ist, wissen die Wähler.

Frank Pubantz

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