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Kommentar Seehofers Trickserei
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00:00 11.11.2013
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Wie wenig bei Schwarz-Rot zusammen passt, sieht man nicht nur beim zähen Gewürge um Mindestlohn, Pkw-Maut, Doppelpass, Steuererhöhungen oder Mütterrente, sondern auch bei der urplötzlich von CSU-Chef Horst Seehofer losgetretenen Debatte ums Kindergeld.

Zwar hat die Union mehr Geld für Kinder flott in ihr Programm geschrieben, doch — was schert mich mein Geschreibsel von vor der Wahl? — hat der flotte Seehofer diesen eigentlich wenig strittigen Punkt infrage gestellt. Die Begründung für seinen Schwenk ist obendrein scheinheilig. Alle Wahlversprechen der Union stünden unter Finanzierungsvorbehalt, meint der Bayer. Mit der gleichen Begründung müsste die Union allerdings auch Mütterrente oder das wenig hilfreiche Betreuungsgeld zur Disposition stellen.

Oder will der oberste CSU-Trickser mit seinem Vorstoß etwas ganz anderes bewirken? Etwa SPD und CDU(!) dazu drängen, keine Abstriche am Betreuungsgeld vorzunehmen und die Mütterrente passieren zu lassen? Es geht zu wie auf einem Basar.

OZ

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