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Kommentar Spiel auf Zeit
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00:00 08.05.2014
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Es gibt eine Faustregel in Schwerin: Sitzt ein Politiker eine Affäre zwei Wochen aus, hat er die Sache überstanden. Regierungschef Erwin Sellering (SPD) schickt sich an, an diese Tradition anknüpfen zu wollen.

Unfassbar: Da keimt gegen den Regierungschef eines deutschen Bundeslandes anhand vorliegender Dokumente der Verdacht auf, Parlament und Öffentlichkeit kurz vor einer Landtagswahl getäuscht zu haben.

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Er soll Steuer-Millionen aufs Spiel gesetzt haben, um die Insolvenz der angeschlagenen P+S-Werften hinauszuzögern und dadurch negative Schlagzeilen zu umschiffen. Hammerharte Anschuldigungen, die jenseits der Landesgrenzen zu mittelschweren Regierungskrisen führen würden. Und was macht der Beschuldigte? Er schweigt.

Die Zeit scheint für Sellering zu spielen. Aber wer gibt ihm die Gewissheit, dass nicht weitere „Bomben“ im Dickicht von Aktenbergen darauf warten, gezündet zu werden? Nun ist kein Geld mehr da, um die Angelegenheit aus dem aktuellen Wahlkampf herauszukaufen. Schweigen ist diesmal nur Silber. Reden wäre Gold.



OZ

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