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Kommentar Steigende Kontogebühren in MV: Es lohnt sich, zu vergleichen
Mehr Meinung Kommentar Steigende Kontogebühren in MV: Es lohnt sich, zu vergleichen
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12:11 27.06.2019
OZ-Redakteurin Virginie Wolfram kommentiert die steigenden Kontoführungsgebühren. Quelle: Frank Söllner / Andrea Warnecke (dpa)
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Wieder eine Erhöhung, wieder mehr bezahlen – das dürfte vielen Menschen durch den Kopf gehen, wenn sie in diesen Tagen Briefe von ihrer Bank öffnen. Alle paar Jahre drehen die Geldinstitute an der Stellschraube, um ihre sinkenden Erträge zu kompensieren. Aus wirtschaftlicher Sicht ein nachvollziehbarer Schritt, vor allem bei regionalen Banken, die durch ihr Filialnetz hohe Kosten decken müssen.

Besonders betroffen von den steigenden Preisen sind oft die älteren Kunden, die sich im Onlinegeschäft nicht zurechtfinden. Sie werden stärker zur Kasse gebeten, weil sie den aufwendigen Vor-Ort-Service nutzen. Das klingt erst mal gerecht. Um die Senioren und Online-Skeptiker nicht in immer mehr Bereichen des Lebens abzuhängen und zu bestrafen, wäre aber auch das Solidarprinzip ein guter Ansatz. Schließlich kostet das Onlinebanking mit allen Sicherheitstücken ebenfalls Geld.

Ein Schritt, den die wenigsten wagen, der aber sinnvoll sein kann, ist, das Konto zu wechseln. Was genau nutze ich denn überhaupt? Manchmal reicht zum Gebührensparen auch schon der Wechsel zum anderen Kontomodell, wenn man viele Services gar nicht nutzt. Da lohnt es sich zu vergleichen.

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Virginie Wolfram

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