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Kommentar Bildung ist der Schlüssel zu langem Leben
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20:32 16.04.2019
OZ-Redakteur Axel Büssem kommentiert eine Studie von Rostocker Forschern zu Rentnerarmut. Quelle: Montage: Arno Zill
Rostock

Wer im Alter nicht viel Geld hat, stirbt früher als Senioren, die über eine hohe Rente verfügen. Das haben Rostocker Forscher herausgefunden. Warum das so ist, war nicht Teil der Untersuchung. Es gibt aber andere Studien, die besagen, dass arme Menschen auch ungesünder leben. Ein Grund dafür ist Bildung: Wer gut ausgebildet ist, ernährt sich in der Regel besser, raucht weniger, treibt mehr Sport. Das zeigt: Es kann nicht nur am Geld liegen. Zumal gesunde Ernährung keineswegs teurer sein muss als ungesunde. Und Rauchen ist sogar ein sehr kostspieliges Vergnügen. Sport kostet dagegen oft nur Überwindung.

Hier schließt sich ein Kreis mit der Rostocker Forschung: Gut ausgebildete Menschen verdienen auch mehr. Ein Akademiker oder ein Facharbeiter kann dementsprechend höhere Rentenansprüche erwerben als ein ungelernter Arbeiter. Damit bleibt im Alter mehr Geld übrig, das man wiederum für Gesundheit ausgeben kann. Daher gilt es, jungen Menschen rechtzeitig klar zu machen, wie wichtig es ist, schon in der Schule dranzubleiben und einen guten Abschluss anzustreben. Nur so können sie später auch studieren oder einen guten Job ergattern.

Axel Büssem

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