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Kommentar Technik kann Leben retten – aber nicht ohne den Menschen
Mehr Meinung Kommentar Technik kann Leben retten – aber nicht ohne den Menschen
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20:01 15.05.2019
OZ-Volontärin Pauline Rabe kommentiert den Einsatz von Drohnen bei Rettungsschwimmern. Quelle: Ove Arscholl/Susanne Gidzinski
Rostock

Rettungsschwimmer setzen bei Einsätzen vermehrt auf Unterstützung aus der Luft. Drohnen sollen in Not geratene Personen schnell im Wasser orten und sie mit abgeworfenen Schwimmhilfen vor dem Ertrinken retten.

Nach erster Begeisterung über die fliegenden Rettungshelfer stellt sich nun aber bei vielen Ernüchterung ein: Erfahrungsberichte einiger Ortsgruppen zeigen, dass es oftmals zu lange dauert, bis die Drohne tatsächlich in der Luft ist. In dieser Zeit seien die ehrenamtlichen Lebensretter meist selbst schon bei den Hilfesuchenden.

Fraglich ist, ob die Investition in die neue Technik dann so sinnvoll ist. Für eine voll ausgestattete Rettungsdrohne inklusive Suchkameras werden laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft schließlich mindestens 10 000 Euro fällig.

Doch vielleicht müssen die Rettungsschwimmer auch einfach noch mehr Erfahrungen sammeln, um den richtigen Umgang mit den Drohnen finden. Um sich einen Überblick bei der Suche nach Vermissten zu schaffen, habe sich die neue Technik bereits bewährt. Mit Hilfe ihrer Kameras lasse sich beispielsweise leichter auf den Meeresgrund schauen.

Badende brauchen hier übrigens keine Angst zu haben, von oben aufgenommen zu werden. Die Drohnen liefern nur Live-Bilder.

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