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Kommentar Überlastete Tierheime in MV: Katzen geht es hundeelend
Mehr Meinung Kommentar Überlastete Tierheime in MV: Katzen geht es hundeelend
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19:04 29.07.2019
Kommentar von Bernhard Schmidtbauer zur Kastrationspflicht von Katzen in MV. Quelle: Frank Söllner
Rostock

Vielen Katzen in Mecklenburg-Vorpommern geht es gerade hundeelend. Die Kitten sind im Mai in Massen auf die Welt gekommen. Nun tauchen die Kleinen in den Tierheimen auf. Abgegeben, gefunden oder einfach ausgesetzt. Mit der Versorgung und Vermittlung der Katzen sind die Tierschützer überfordert, keine Frage. Und sie fühlen sich von der Politik in Land, Kreisen und Gemeinden allein gelassen.

Das müsste nicht sein. Seit Jahren fordern die engagierten Helfer, dass eine Landesverordnung zur Kastration freilaufender oder wildlebender Katzen erlassen wird, die auch wirklich ihren Namen verdient. Zwar hat die Landesregierung 2015 die Katzenschutzgebiets-Ermächtigungslandesverordnung erlassen. Hinter dieser mächtigen Wortschöpfung versteckt sich aber eine Mogelpackung: Die Landkreise und kreisfreien Städte können selbst entscheiden, ob sie die Kastration von Katzen anordnen. Allein die Hansestadt Rostock und das Amt Schwaan gehen bisher das Elend an und haben eigene Schutzverordnungen erlassen.

Lesen Sie hier den Bericht zum Thema

Das ist unverständlich: Der große Rest der Kreise, Ämter und Gemeinden verschließt die Augen vor dem Leiden der unkontrolliert geworfenen Katzenjungen. Und zwar jedes Jahr aufs Neue.

Bernhard Schmidtbauer

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