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Kommentar Umbruch bei Hansa Rostock
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06:29 28.05.2019
Kommentar von Sönke Fröhbe zum FC Hansa Rostock. Quelle: Lutz Bongarts / Frank Söllner
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Rostock

Wenn die Einlassungen von Oliver Hüsing zu seinem Abschied aus Rostock auch etwas Doppelbödiges haben – inhaltlich trifft Hansas Kapitän den Kern. Er ruft den Verein und damit dessen Bosse, wie Klubchef Robert Marien, dazu auf, mehr Geduld und mehr Vertrauen in die handelnden Personen zu haben und kritisiert damit ziemlich unverblümt die Hire-and-fire-Mentalität auf der Kogge.

Denn bei allem immer wieder aufs Neue beteuerten Willen zur Kontinuität sind die Schlüsselpositionen Trainer und Sportchef Schleudersitze geblieben. Auch deshalb, weil die Verantwortlichen bei deren Besetzung nicht immer ein gutes Händchen hatten. Und so wird die Mannschaft am Saisonende regelmäßig zu großen Teilen ausgetauscht, der erhoffte Effekt bleibt dabei aber aus. Auch in diesem Jahr wollen oder müssen Sportchef Martin Pieckenhagen und Trainer Jens Härtel im Kader Tabula rasa machen. Ob sie Hansa damit wieder nach vorne bringen können, ist zu hoffen, aber ungewiss.

Sicher ist indes, dass Oliver Hüsing zur Kontinuität innerhalb der Mannschaft hätte beitragen können, stattdessen lässt er sich von der von ihm beklagten Fluktuation mitreißen und wechselt in die 2. Liga. Das ist legitim, aber bedauerlich.

Sönke Fröbe

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