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Kommentar Unsichere Museen in MV: Schutz für Schätze kostet Geld
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06:45 28.11.2019
Axel Büssem kommentiert die Sicherheitslage der Museen in MV. Quelle: Söllner/Zill
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Rostock

Der Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden war ein Weckruf: Wenn so eine bedeutende Sammlung mit so einfachen Mitteln beraubt werden kann, wie sicher mögen dann wohl Museen sein, die nicht so berühmt sind, aber dennoch kostbare Schätze beherbergen? Der Museumsverband MV meint jedenfalls: Bei der Sicherheit der Schatzkammern im Land ist noch Luft nach oben.

Die einzelnen Museen wiegeln freilich ab und meinen, sie seien so sicher wie nur irgend möglich. Es ist nachvollziehbar, dass die Verantwortlichen nicht mit dem Zaunpfahl winken und Einbrecher so erst auf den Plan rufen wollen. Klar ist aber auch: Man kann sich nur vor den Gefahren schützen, an die man denkt. Einbrecher suchen die Lücke im System und finden sie im Zweifelsfall auch. Das haben jetzt die Dresdner schmerzhaft feststellen müssen.

Daher müssen hier eindeutig Profis ran. Millionenwerte gehören auch mit entsprechendem Aufwand geschützt. Und das könnte teuer werden, auch das gehört zur Wahrheit. Aber das sollten uns unsere Schätze wert sein. Die Alternative wäre, sie dauerhaft in Tresoren wegzusperren und sie durch Repliken zu ersetzen. Und das will wohl keiner.

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Von Axel Büssem

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