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20:25 26.11.2018
Kommentar von Frank Pubantz zum Thema Mobilität auf dem Land in MV. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Ohne Auto und Motorrad geht nichts in ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Laut ADAC-Monitor fahren zwei von drei Bewohnern die wichtigen Strecken auf den eigenen motorisierten Rädern. Weit abgeschlagen sind Fahrrad und erst dahinter öffentliche Verkehrsmittel. Das sollte Verkehrsplanern im Land arg zu denken geben. Botschaft: Weil Bus und Bahn zu wenig und schlecht vernetzt rollen, steigt die Landbevölkerung lieber gleich ins Auto. Kurios dabei: Das Gros der Befragten fühlt sich einerseits abgehängt oder ausgebremst, die Hälfte bewertet aber auch die gesamte Mobilität positiv. Weil eben das Auto unersetzlich geworden ist, sei es noch so alt und stinkend.

Da haben Land, Städte und Kreise noch viel zu tun. Der Schulbus im Dorf reicht nicht, um die Landbevölkerung umweltfreundlicher mobil zu halten. Es braucht verlässliche Konzepte, dichtere Bus- und Bahntaktung, eine Idee, wie Interessierte über Kreisgrenzen hinweg reibungsarm von A nach B kommen. Seit Jahren ist von Rufbussen die Rede. Wo bleiben sie? Auch Urlauber erwarten eine Antwort auf die Frage, wie sie mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln besser durchs Land kommen. Das Radwegenetz bleibt großes Sorgenkind.

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