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Kommentar Kurzurlaub mit Spätwirkung
Mehr Meinung Kommentar Kurzurlaub mit Spätwirkung
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Kommentar von Gerald Kleine Wördemann Quelle: Montage: Cassandra Voigt/dpa
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Rostock

Das Tourismusjahr 2018 geht mit einer kleinen Hochsaison, 2019 startet damit: Silvester und Neujahr sind fast alle Hotels von Ahlbeck bis Boltenhagen ausgebucht. An den Weihnachtstagen ist immerhin jedes zweite Bett belegt – keine Selbstverständlichkeit, werden die besinnlichen Tage doch traditionell eher privat zuhause verbracht.

Die arbeits- und umsatzreichen Tage am Jahresende hat das Tourismusgewerbe in MV fest eingeplant, sie sind unverzichtbar. Dabei ist es kein Automatismus, dass jedes Jahr erneut so viele Gäste kommen. Unzählige Veranstaltungen vom Seebrückenfeuerwerk bis um kostümierten Eisbade-Spektakel sorgen für Erlebnisse und Unterhaltung bei den vielen Gästen, die am Jahreswechsel mehr als Stille und Erholung suchen. Die unzähligen Helfer, Organisatoren und Mitwirkenden haben deshalb großen Anteil am Tourismus-Erfolg der Jahresend-Saison.

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Diese paar Tage im Dezember sind wichtiger, als das Geld, dass an ihnen verdient wird. Weihnachten und Silvester sind emotionale Feste, die tiefere Erinnerungen hinterlassen als ein x-beliebiger Kurzurlaub. Das prägt und schafft Verbindungen – die idealerweise dann auch im Sommer für volle Hotels sorgen.

Mehr zum Thema: Silvester ist die Küste voll: Hotels sind ausgebucht

Gerald Kleine Wördemann