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Kommentar Wasser in MV wird knapp: Heute schon an Morgen denken
Mehr Meinung Kommentar Wasser in MV wird knapp: Heute schon an Morgen denken
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06:22 24.07.2019
Andreas Meyer kommentiert die Trockenheit in MV. Quelle: Frank Söllner/dpa
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Rostock

Noch fließt das kühle Nass in Strömen aus den Wasserhähnen in MV. Der Grundwasser-Spiegel sinkt immer weiter, aber der Verbraucher bekommt davon nichts zu spüren. Noch nicht! Experten sagen aber schon jetzt voraus, dass lange Dürre-Perioden in MV in den kommenden Jahrzehnten keine Ausnahme mehr sein werden – und dass der Nordosten dann mehr Wasser denn je benötigt.

Nicht nur, weil im Sommer Hunderttausende Urlauber im Land ebenfalls trinken und duschen wollen, sondern weil dann auch die Landwirtschaft Wasser für ihre Felder brauchen wird. Doch selbst im Küstenland sind die Quellen nicht unerschöpflich.

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Besonders große Engpässe: Auf den Inseln

Vor allem im Osten des Landes – und ganz besonders auf den Inseln – drohen dann Engpässe. Denn Wasser lässt sich nunmal nicht beliebig viel aus der Erde pumpen. Noch bleibt genügend Zeit, um das Problem zu lösen bevor es eines wird: Wie bewässern wir bei Dürre unsere Äcker? Brauchen die Inseln – wie Mallorca etwa – Entsalzungsanlagen, um Ostsee-Wasser aufzubereiten? Pumpen wir das kostbare Nass vom Trinkwasser-reichen Westen in den „armen“ Osten? Die Zeit zum Handeln ist jetzt.

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