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Kommentar Ein Schildbürgerstreich?
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07:46 25.05.2019
Kommentar von Volker Penne Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Stellen Sie sich vor, Sie bauen bundesweit 71 Wasserstoff-Tankstellen. Kundschaft: Fehlanzeige. Denn es gibt viel zu wenige Fahrzeuge, die H2 benötigen. Die Station Rostock beispielsweise ist zumeist verwaist. Und das seit zwei Jahren. Trotzdem entstehen weitere Zapfsäulen in Deutschland. Ende des Jahres dürften es 100 sein. Ist das Ganze ein Schildbürgerstreich, befeuert von Steuergeldern?

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich diese Tank- nicht als bloße Lachnummer. Vielmehr könnte dieses Investment eine Art Joker für die Mobilität der Zukunft sein. Denn sicher ist, dass der Siegeszug der E-Mobile nicht aufzuhalten ist. Dass dabei die Batterielösung keineswegs der Königsweg sei, betonen viele Experten. Und das nicht, weil Deutschland als einer der früheren Technologieführer bei der Akku-Entwicklung die Zeit verschlafen hat.

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Mit Ruhm bekleckert hat man sich hierzulande auch nicht beim Thema Wasserstoffantrieb. Japan und Korea dagegen powern in puncto Brennstoffzellen-Einsatz für praxistaugliche Pkw & Co. Doch hier sind Zug, Lkw und Auto noch nicht abgefahren. Mehr und vor allem bezahlbarere Wasserstoff-Modelle könnten den Schub bringen. Die Tankstellen sind schon da.

Volker Penne

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