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Lesermeinung Das sagen die OZ-Leser über das bedingungslose Grundeinkommen
Mehr Meinung Lesermeinung Das sagen die OZ-Leser über das bedingungslose Grundeinkommen
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14:03 22.02.2019
Geldbörse mit Banknoten und Bankkarten: Sechs Menschen aus MV erhalten das Bedingungslose Grundeinkommen. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
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Rostock

Ein fester Betrag, monatlich überwiesen vom Staat auf die Konten der Bürger, ohne dass diese dafür etwas tun müssen. Das ist, kurz gefasst, die Idee hinter dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE), das kontrovers diskutiert wird. In Mecklenburg-Vorpommern haben sechs Menschen bei einer Verlosung für ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewonnen. OZ-Leser führen eine ebenso angeregte Debatte.

Cindy und Heiko Krüger etwa schreiben: „Wir glauben sogar, dass damit der Anreiz, wieder arbeiten zu gehen, steigt. Damit wird arbeiten gehen wieder belohnt und nicht, so wie jetzt, die Frage gestellt, ob es sich lohnt zu arbeiten. Auch für uns als Arbeitgeber wäre das Leben leichter.“ Arbeitnehmer kämen wieder gerne zur Arbeit – mit ganz anderer Motivation und das wiederum würde das Leben für alle – Kunden, Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber – wieder positiver beeinflussen, sind die Leser überzeugt. Auch Fiete Noordlander hält viel von der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Er notiert: „Bei vielen Pilotprojekten zeigte sich, dass die meisten Menschen weiter arbeiten gingen. Aber sie waren glücklicher und so viel produktiver und außerdem deutlich seltener krank.“ Frau Menau informiert: „Finanziert wird dieses durch Crowdfunding, nicht mit Steuermitteln oder dergleichen.“

Karl Schmidt hat Zweifel an dem Projekt. Er meint, dass sich „na klar vermutlich jeder über einen Tausender im Monat extra freuen würde. Allerdings kostet sowas auch richtig Geld, welches finanziert werden muss. Und andererseits gibt es genügend Leute, die sich darauf ausruhen und weiter den ganzen Tag faulenzen und abhängen und keine Lust auf Arbeit haben und die auch mithilfe von Sanktionen seitens der Behörden nicht dazu überredet werden können.“

Wenke Bepunkt hinterlässt folgenden Gedanken: „Angenommen, alle bekämen 1000 Euro mehr. Wer oder was hindert zum Beispiel den Vermieter, Stromanbieter oder Krankenkassen daran, einem durch höhere Fixkosten das Geld gleich wieder aus der Tasche zu ziehen? Bleibt das Einkommen wirklich beim Bürger hängen, oder rauscht es in die Wirtschaft durch?“ Michael Hanke findet: „Nicht übel, so ein Tausender mehr. Ich denke, wenn es alle Bürger bekommen würden, würde sich der Staat sukzessive aus der Rentenzahlung zurückziehen. Jeder wird dann privat vorsorgen müssen.“

Juliane Lange

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