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Lesermeinung „Dass etwas für die Umwelt getan werden muss, ist wohl jedem klar“
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11:38 04.11.2019
Der Meeresspiegel steigt generell mit dem Klimawandel – doch regional mit extremen Unterschieden. Quelle: Ulf Mauder/dpa
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Rostock

Neueste Berechnungen von Forschern der gemeinnützigen Agentur Climate Central im US-amerikanischen Princeton klingen besorgniserregend und haben unter OZ-Lesern zu einer Kontroverse geführt. Die Datensätze legen nahe, dass der klimawandelbedingte Meeresanstieg 2050 mehr Küsten gefährden wird als zuvor angenommen. So könnten mehrere Millionen Menschen schon ab 2050 bei weiterhin hohen Emissionen von jährlichen Überflutungen bedroht sein – auch Ostfriesland, Bremen und Hamburg sowie weitere deutsche Küstengebiete gelten demnach als gefährdet.

Klaus Rothemann hinterlässt dazu folgenden Beitrag: „Wo heute mein Haus steht, war vor rund 10 000 Jahren Meer. Vielleicht ist in 10 000 Jahren hier wieder das Meer. Alles unterliegt einem Wandel, aber es gibt Leute, die glauben in ihren hysterischen Wahnvorstellungen, man müsse den Regenbogen geradebiegen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren.“ Enrico Schuch schreibt: „Sicherlich haben die Menschen ihren Anteil am Anstieg. Trotzdem denke ich, dass es hauptsächlich eine natürliche Klimaveränderung ist. Man sollte logischerweise schon auf sich selbst schauen und ein gewisses Umweltbewusstsein an den Tag legen. Aber dann sollte man in der Wirtschaft anfangen und nicht immer aufs kleine Volk zuerst schauen.“

Heiko Helm notiert: „Ich glaube, ich bin in der falschen Branche beschäftigt. Mit der ganzen Klimahysterie kann man verdammt viel Geld verdienen.“ Ecki Hausmann kommentiert: „Also, so lange ich lebe, steht der Leuchtturm von Warnemünde immer noch an gleicher Stelle – im Trockenen.“

„CO2 braucht 20 bis 30 Jahre, bis es klimawirksam wird“

Holger Witzenleiter klärt auf: „CO2 braucht 20 bis 30 Jahre, bis es klimawirksam wird. Im Moment spüren wir unseren Ausstoß aus den Jahren 1990 bis 2000. Seither hat die Welt deutlich mehr CO2 produziert. Manche bevorzugen Stillstand gegenüber ,Hysterie‘. Ist ja auch viel einfacher, das Problem auf die Kinder abzuwälzen und selber sich ein schönes Leben zu machen.“

Ingo Maier mahnt an: „Vergesst doch bitte einmal das Geld! Mit Geld kann man keine Flutwelle zurück ins Meer schieben, Gletscher wieder gefrieren lassen, Waldbrände löschen und keine Dämme gegen Überflutungen bauen. Vielleicht könnt ihr es ja essen, wenn ihr nichts anderes mehr habt.“

Deutschlands Alleingang in Sachen Klimapolitik ist sowieso sinnlos“

Paul Raikens Wilckens moniert: „Langsam fehlen mir die Worte. Ich kann diese ganze Hysterie nicht mehr ertragen.“ Und weiter: Deutschland allein könne die globale Entwicklung nicht aufhalten. Ronny Gleß aber ist überzeugt: „Dass etwas für die Umwelt getan werden muss, ist wohl jedem klar. Hysterie ist hierbei aber nicht angebracht. Meine Gedanken zur Klimaerwärmung wären andere. Klima erwärmt sich, Eisberge schmelzen, die Meeresoberfläche vergrößert sich minimal, da bei wärmeren Temperaturen und größerer Oberfläche mehr Wasser verdunstet. Es wird öfter kräftig regnen in einigen Regionen.“

Karl Pfennig setzt hinzu: „Da gibt es die widersprüchlichsten Aussagen. Fakt ist, wir müssen mehr gegen die umweltschädigenden Gase tun, jedoch aufhören mit dieser Klimahysterie. Mit zwei Prozent Anteil an der weltweiten Luftverpestung ist Deutschlands Alleingang in Sachen Klimapolitik sowieso sinnlos“, meint OZ-Leser Pfennig.

Von Juliane Lange

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