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Lesermeinung Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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15:18 05.04.2018
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Rostock

Der Islam gehört nicht zu Deutschland Zu OZ vom 05.04.2018

Der vom ehemaligen Bundespräsidenten Wulff geprägte Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ hätte so nicht gesagt werden dürfen. Er stiftet bis heute Verwirrung und schafft keine Klarheit. Der Islam gibt seinen Gläubigen sowohl die Religionsausübung als auch Vorschriften sozialer, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Art für das Zusammenleben der Menschen vor. Deutschland ist säkular und vom Christentum und der Aufklärung geprägt. Die Vorschriften für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland als liberale und säkulare Demokratie ergeben sich ausschließlich aus dem Grundgesetz. Eine Religion, die das Zusammenleben der Menschen vorschreibt, kann deshalb niemals zu einer liberal-säkularen Demokratie wie Deutschland gehören. Die private und friedliche Ausübung der Religion im Sinne der Religionsfreiheit ist etwas anderes. Außerdem gibt es nicht DEN Islam, sondern sehr viele Variationen (bspw. Indonesien, Nordafrika, Türkei, Saudi-Arabien, Iran, Balkan). Nach obiger Lesart (von Wulff) würde folglich auch der saudi-arabische Wahabismus als fundamentalste Art des Islam zu Deutschland gehören. Seitens der Politik ist in der Islam-Angelegenheit unbedingt eine lösungsorientierte Klarstellung erforderlich, um die Spaltung der Gesellschaft nicht zu vertiefen.

Dr. Adelheid Priebe Rostock

Adelheid Dr. Priebe

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