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Lesermeinung Klärschlammverbrennung in Rostock
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13:21 02.11.2017
Leipzig

Sehr geehrter Herr Umweltsenator Matthäus,

wie kann man einen grünen LKW-Transporter mit so hohem Fossilanteil zulassen. Der Klärschlamm hat maximal 25 Prozent Trockensubstanz, es wird also Wasser gefahren. Auch scheint der Herr Senator die Entsorgungsregeln nicht zu kennen: es gilt stofflich Verwerten vor energetisch Verwerten.

Die Thermolyse direkt an den jeweils 15 Kläranlagen würde Strom, Wärme, Öl, Carbon sowie Phosphor ergeben und den Wasserpreis senken. Bei dem dargestellten Unternehmenskonstrukt, wird die Erlöskomponente aus dem Kommunalbetrieb herausgelöst, zum Schaden der Bevölkerung. Ein ökologischer und ökonomischer Unsinn wird betrieben. Ein Blick ins Handelsregister zeigt die Vorteilsnehmer eines solchen Entsorgungswahnsinns, der den Rostockern eine Unmenge an Abgasen und Verkehr beschert.

Karl-Michael Meiss

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