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Lesermeinung Ein unrettbares Haus?
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13:20 27.05.2018
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Rostock

Dieser Artikel fasst die Grundstimmung aus dem Dorfe Grammow perfekt zusammen. Dieses Dorf ist gespalten und versucht mit der Entfernung eines zentralen Gebäudes sich wieder neu zu erfinden. Leider wird im Artikel nicht erwähnt, dass die genehmigte Summe von 79 000 Euro als Fördermittel niemals ausreicht, um dieses Haus abzutragen. Jedes Abrissunternehmen der Region veranschlagt für den Abriss dieser Größe mindestens 200 000 Euro. Dabei ist eine Entsorgung von Asbest und sonstigen Schadstoffe nicht mit eingerechnet. Diese Differenz muss die Gemeinde selbst zahlen! Was bleibt dann noch an Geld übrig, um die neue Dorfmitte zu gestallten? Wer rechnen kann, merkt hier das Kalkül der jetzigen Bürgermeisterin Frau Ehrlich.

Eine Rettung und ein Verkauf sind immer noch möglich, auch ohne die geforderten Millionen auf dem Konto. Dafür gibt es in der Region mehr als ein positives Beispiel. Nur wenn man sich 28 Jahre lang als Eigentümer zurückgelehnt hat, dann sollte man bitte schön den Ball an Forderungen flach halten. Ich kann alles zerreden – oder einfach mal anpacken. Nur scheint es, dass die Grammower nicht anpacken wollen, sondern lieber meckern über Leute wie Frau Pflugmacher, die sich hier aktiv für den Erhalt des Dorfes als Gesamtes einsetzten. Soviel Mut gehört belohnt und nicht kleingeredet, denn schließlich steht die Gemeinde vor dem eigenen Scherbenhaufen vom Nichtstun!

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Grammow hat noch die Möglichkeit, das Haus zu erhalten. Allein wenn man die Facebook-Seite der AG-Gutsanlagen ansieht, erkennt man anhand der Menge der Kommentare, wie viele sich für den Erhalt einsetzten.

Ronny Illner

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