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Lesermeinung Anerkennung für OB Fassbinder
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15:21 24.03.2018
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Berlin

Christlich konservative Politik zu machen, bedeutet m.M. nach, traditionelle Wertvorstellungen vor dem Hintergrund technologischen Fortschritts und Globalisierung wertegerecht zu transformieren. Auf Greifswald bezogen bedeutet das nicht, Immobilien, Straßen, Wohnungsbau oder Hochwasserschutzanlagen u.a. über Fördermittel zu co-finanzieren und in Ausschreibungen an möglicherweise befreundete Firmen zu vergeben. Diese und weitere Errungenschaften sind in meinen Augen die Ergebnisse eines hochentwickelten und regional orientierten Lobbyismus, die im Bau der russischen Nordstream Pipeline Lubmin in der Region ihren Höhepunkt gefunden hat. Wenn eine Fußmatte herhalten muss, um eine freie und geheime Wahl anzuzweifeln, anstatt eine Wahlniederlage fair einzuräumen ist das einfach nur peinlich.

Wenn OB Fassbinder Grundstücke im Besitz der Stadt nicht ausverkauft, und damit die Reste von Eldena vor weiterer Zersiedelung und Immobilien Spekulationen lokaler Makler bewahrt, dann hat er meine volle Anerkennung und meinen Respekt verdient.

Genau so würde ich mir auch wünschen das bisherige Beschlüsse der Bürgerschaft kritisch hinterfragt und daraus resultierende Immobilienübertragungen unabhängig geprüft werden. Allen voran die Vergabe und der Bau des Sperrwerks Greifswald-Wieck.

Johannes Gomolka

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