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Lesermeinung Weniger Autos in Rostocks Innenstadt? Das sagen OZ-Leser dazu
Mehr Meinung Lesermeinung Weniger Autos in Rostocks Innenstadt? Das sagen OZ-Leser dazu
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14:55 26.02.2019
Die Grünen wollen mehr Alternativen zur Nutzung von Autos schaffen. Das sagen OZ-Leser dazu. (Archivbild) Quelle: Boris Roessler / dpa
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Rostock

Die Stadt hatte sich im Zuge einer Nachhaltigkeitsstrategie Ziele gesetzt, von deren Erreichen sie im Augenblick weit entfernt scheint. Es gibt mehr Autofahrer denn je, hingegen immer weniger Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel der RSAG. Die Grünen wollen deshalb mehr Alternativen zur Nutzung eines eigenen Autos zu schaffen und fordern unter anderem den Ausbau von Radwegen, die Erhöhung von Parkgebühren und die finanzielle Förderung der RSAG.

OZ-Leser Tom Schnabel sagt zu den fehlenden Fahrgästen der Busse und Straßenbahnen: „Warum stagnieren denn die Fahrgastzahlen der RSAG? Wenn ich heute für ein einfaches Straßenbahnticket 2,30 Euro bezahlen muss, überlege ich mir drei mal, ob ich nicht lieber das Auto nehme.“ Zu den fehlenden oder möglicher Weise teurer werdenden Parkplätzen meint er: „Wo sollen denn all die Leute aus dem Umland ihr Auto lassen, wenn sie zum Einkaufen nach Rostock möchten und ihr Auto außerhalb parken sollen? Dafür fehlen schlicht die Parkplätze am Stadtrand. Und wer zum Shoppen in die Innenstadt möchte, der möchte nicht auch noch sein Auto am Stadtrand parken und sich dann nach dem Einkaufen mit vollen Tüten in die Straßenbahn setzen, um dann zu seinem am Stadtrand geparkten Auto zu kommen“.

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Wolfgang Häusler ist nicht der Meinung der Grünen: „Reflexartig immer dieselbe Reaktion bei den Grünen: verbieten, verbieten, verbieten. Anstatt sich über intelligente Verkehrssysteme und Optimierung Gedanken zu machen, ist immer der Autofahrer schuld. Wie steht es zum Beispiel mit der Anbindung von Brinkmannsdorf an das Straßenbahnnetz? Es würde viel Verkehr aus der Stadt ziehen, wenn ich von Brinkmannshöhe bis Lichtenhagen mit der Straßenbahn fahren könnte. Aber lieber werden die Fahrpreise erhöht und der Autofahrer zum Buhmann erklärt.“, findet er.

Uwe Jahn meint bezüglich des öffentlichen Nahverkehrs: „Wer einmal in die Rostocker City fahren möchte und fast fünf Euro für den RSAG Fahrpreis ausgeben muss, der überlegt schon mal und rechnet. Bei einer zweiten Person, erst recht. Die RSAG beklagt Rückgänge. Warum wohl?“

CB