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MV Werften entwickeln neuen Schiffstyp: Die Zukunft hat begonnen

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17:59 09.12.2019
OZ-Reporter-Chef Andreas Meyer kommentiert die neuesten Entwicklungen auf den MV Werften. Quelle: Frank Söllner / MV Werften
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Rostock

Zugegeben: Als die MV Werften vor etwas mehr als drei Jahren die drei Schiffbau-Standorte Wismar, Warnemünde und Stralsund übernahmen, klangen die Ankündigungen fast zu schön, um wahr zu sein. Auf den Werften sollten wieder „große Pötte“ entstehen, tausende Jobs neu geschaffen und Abermillionen investiert werden. Die Freude war riesig – aber ebenso die Skepsis.

Doch spätestens mit der Nachricht, dass der Schiffbau-Verbund neben Flusskreuzfahrtschiffen, der „Global“- und der „Endeavour“-Klasse nun auch noch einen vierten Typ entwickelt, dürfte endgültig klar sein: Die Investoren aus Asien meinen es ernst mit den Werften in MV. Und sie wollen der Traditionsbranche im Nordosten eine sichere Zukunft schenken.

Clevere Idee

Erstmals entwickeln die Schiffbauer ein Schiff, das auch an Dritte verkauft werden soll. Die Idee, damit gezielt große Hotel-Ketten anzusprechen, die in den wachsenden Kreuzfahrtmarkt einsteigen wollen, ist clever. Auf diese Nische hat bisher noch keine Werft gesetzt. Das Konzept könnte die tausenden gut bezahlten Jobs an der Küste nicht nur für Jahre, sondern dauerhaft sichern. Jetzt endlich dürfen sich auch die Skeptiker freuen.

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Von Andreas Meyer

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