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Meinung Rostocker Bund nimmt Ex-NPD-Mann auf: Bachmann geht es nur um sich
Mehr Meinung Rostocker Bund nimmt Ex-NPD-Mann auf: Bachmann geht es nur um sich
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21:08 08.12.2019
OZ-Rostock-Chef Andreas Meyer kommentiert die Fraktionswechsel in der Rostocker Bürgerschaft. Quelle: Frank Söllner / Dietmar Lilienthal
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Rostock

Den Aufschrei der anderen Parteien – Sybille Bachmann muss ihn einkalkuliert haben, als sie die Entscheidung traf, zwei Bürgerschaftsmitglieder der AfD in Reihen „ihres“ Rostocker Bundes aufzunehmen. Dabei wusste sie, dass einer der beiden eine rechte Vergangenheit hat. Bachmann war es egal: Angeblich wollte sie die AfD schwächen. Wahrscheinlicher ist, dass sie ihre Macht stärken wollte. Denn nach den Kommunalwahlen sah es noch so aus, als wäre Sybille Bachmann politisch am Ende, fraktionslos. Sie ließ „Aufbruch 09“ fallen, ging die politische Ehe mit den Freien Wählern und nun Ex-AfDlern ein. Bachmann wechselt gerne die Fronten: Sie paktierte einst mit Ex-OB Roland Methling, wurde dann nach Meinungsverschiedenheiten seine schärfste Kritikerin. Wenn sie nun ihre Kritiker als „demokratische Parteien“ bezeichnet und ihnen „die Zersplitterung der Rostocker Bürgerschaft und die Spaltung unserer Gesellschaft“ vorwirft, bedient sie sich des selben Duktus, wie die Rechtsaußen der AfD. „Ideologiefrei“ nennt sie selbst ihre Art. Das Ganze ist aber viel mehr Beleg für etwas anderes: Für Sybille Bachmann zählt nur Sybille Bachmann. Sie glaubt, immer im Recht zu sein. „Glaubwürdig handeln“ war ihr Wahlkampf-Credo. Wer’s jetzt noch glaubt ...

Von Andreas Meyer

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