Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Meinung Darum ist die Taximarkt-Reform „uber“-trieben
Mehr Meinung Darum ist die Taximarkt-Reform „uber“-trieben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:48 02.03.2019
Bernhard Schmidtbauer kommentiert Uber Quelle: layout
Rostock

Uber & Co. regen auf: Die deutschen Taxifahrer sind von solchen Fahrdiensten genervt. Und jetzt will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ihnen auch noch den deutschen Markt öffnen und dafür gesetzliche Hürden einreißen. Macht er damit das Taxigewerbe „platt“? Oder ermöglicht Scheuer so Menschen vor allem im ländlichen Raum mehr Mobilität? Beides ist möglich, wenn künftig Uber-Fahrer auf der Suche nach Fahrgästen durch Städte und Dörfer kreisen und günstige Tarife bieten.

Nicht nur ans eigene Portemonnaie denken

Taxiunternehmen könnten pleitegehen und müssten dann Mitarbeiter entlassen. Zumal manche Taxi-Tarife für den Fahrgast unverständlich hoch sind. Und der Kunde in den gelben Kutschen nicht immer König ist. Deshalb würden sich die meisten Menschen wohl für das billigere Angebot entscheiden.

Dennoch sollte man in der Frage „Uber versus Taxi“ nicht nur ans eigene Portemonnaie denken. Sondern auch an die Uber-Fahrer, die ihre unternehmerischen Kosten selbst tragen müssen – von Sozialabgaben bis zur Wartung. Viele Fahrer werden sich selbst ausbeuten müssen, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Allein deshalb ist Scheuers Taximarkt-Reform uber-trieben.

Bernhard Schmidtbauer

Wismar Kommentar - Irrsinn

Seit 22 Jahren kümmert sich die Tafel ehrenamtlich um Bedürftige. Und muss dafür Müllgebühren bezahlen. Die OZ meint: Dieser Irrsinn sollte aufhören.

15.02.2019

Viele Reisende aus MV traf die Germania-Pleite völlig unvorbereitet. Der OZ schildern sie ihre Probleme. Manche hatten sogar mehrere Flüge bei der insolventen Fluggesellschaft gebucht.

06.02.2019
Meinung Glawe will Landarztquote einführen - Zu kurz gegriffen

Um die medizinische Versorgung in den Dörfern sicherzustellen, will Gesundheitsminister Harry Glawe gezielt Landärzte ausbilden lassen mit einer entsprechenden Quote an den Unis Greifswald und Rostock. Aber das wird nicht reichen.