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Meinung OZ-Leser zum Ende der Zeitumstellung: „Die Winterzeit im Sommer wäre ätzend“
Mehr Meinung OZ-Leser zum Ende der Zeitumstellung: „Die Winterzeit im Sommer wäre ätzend“
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13:31 31.03.2019
Die Zeitumstellung in Mitteleuropa soll bis spätestens 2021 abgeschafft werden, hat das EU-Parlament in Straßburg beschlossen. Quelle: Helmut Fohringer/dpa
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Rostock

Vor 39 Jahren ist die Zeitumstellung in der EU eingeführt worden, 2021 hat im wahrsten Sinne des Wortes wohl ihr letztes Stündlein geschlagen. Das EU-Parlament hat kürzlich beschlossen, dass spätestens in zwei Jahren, die Uhr nicht mehr eine Stunde vor oder zurück gestellt werden soll.

Seit 1980 drehen die Deutschen und 16 andere Mitteleuropäer an der Uhr, um Sommer- oder Winterzeit einzuläuten. Auch nach so langer Zeit ist das Prozedere noch immer umstritten. Die spannende Frage ist: Welche Zeit gilt ab 2021? Die permanente Winterzeit oder die ständige Sommerzeit? Das sollen die EU-Mitgliedsstaaten selbst bestimmen. Darüber diskutieren im sozialen Netzwerk Facebook auch die OZ-Leser und vertreten dabei sehr unterschiedliche Ansichten.

Andreas Herchenbach ist klar für die „warme“ Variante: „Ich plädiere für Sommerzeit dauerhaft. Ich denke mal, daran kann sich jeder gewöhnen! Dass es im Winter dadurch eine Stunde später hell wird, stört mich nicht die Bohne! Dafür bleibt das Tageslicht nach Feierabend länger. Hingegen: Die Normalzeit im Sommer wäre ätzend. Es ist früh dunkel und auch früher kalt.“ Petra Adamek sieht das ganz genauso: „Ein Quatsch ist das! Ich bin für Sommerzeit dauerhaft, obwohl mich die Umstellung nie gestört hat!“

„Als Seemann hatte ich ständig mit Zeitumstellung zu tun, es war wirklich nicht einfach. Aber wenn man jung ist, gewöhnt man sich an viele Dinge. Heute allerdings bin ich auch der Ansicht, diese Dummheit sollte man sich abgewöhnen!“, sagt Ronald Schmidt.

Die Winterzeit zu behalten, dafür sprechen sich ebenfalls viele Leser aus. Oliver Pankonin: „Für Kinder, die früh in die Grundschule müssen, ist es auch besser, wenn die Winterzeit bleibt!“ Gabi Paffrath schreibt ebenfalls, dass die Umstellung auf Sommerzeit für sie der blanke Stress sei. „Ich habe fast den gesamten Sommer damit zu tun. Ich bin Migränepatient – da ist die Umstellung eine Katastrophe.“

Unter den OZ-Lesern gibt es aber durchaus auch Freunde der Zeitumstellung: „Was für ein Schwachsinn, warum kann man nicht einmal was so lassen, wie es ist? Ich mag es, wenn es im Sommer lange hell ist, und im Winter kann es von mir aus auch eher dunkel werden, ist doch so auch viel schöner. Stellt euch doch mal einen Weihnachtsmarkt abends um acht Uhr vor, wenn es noch voll hell draußen ist. Und genauso doof ist es, wenn es im Sommer abends um 20 Uhr zum Beispiel schon dunkel ist“, findet Lydia Tänzler. „Vermutlich bin ich der einzige, der sich auf die Zeitumstellung jedes Jahr freut. Ich möchte, dass sie beibehalten wird“, kommentiert Robert Tiesler.

Einige sind auch von der Debatte genervt: „Diese ewige Diskussion ist nicht mehr zu ertragen und unserem Staat traue ich es zu, dauerhaft die Sommerzeit einzuführen. Nämlich deshalb, weil die Masse der Bürger keine Sommerzeit möchte, sondern die Echtzeit. Umfragen, Abstimmungen und das Ergebnis? Man macht sich über uns lustig, gibt uns das Gefühl mitentscheiden zu können, können wir aber nicht. Wozu Wissenschaftler dazu Untersuchungen durchführen, wenn dann deren Empfehlungen doch nicht akzeptiert und beherzigt werden, das ist nicht zu verstehen“, schreibt Monika Riebe. Und verweist darauf, dass vor allem für Kinder die Umstellung ein Problem ist: „Ich betreue Kinder und die Sommerzeit ist für die Entwicklung der Kinder nicht weiter tragbar. Definitiv fehlen den Kindern pro Tag zwei Stunden Schlaf.“

Virginie Wolfram

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