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Starthilfe für Start-up-Unternehmen aus MV

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13:15 05.02.2021
Aus verschiedenen Landesteilen waren die Teilnehmer des OZ-Beratungshafens 2.0 per Zoom verbunden.
Aus verschiedenen Landesteilen waren die Teilnehmer des OZ-Beratungshafens 2.0 per Zoom verbunden. Quelle: Antje Brecht
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Greifswald

„Ein interessantes Format und eine geniale Idee“, lobte Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung den OZ-Beratungshafen, dessen zweite Auflage am 2. Februar komplett online per Zoom-Meeting stattfand. Initiiert wurde diese zweistündige Zusammenkunft erneut vom Rostocker Medienhaus und dem Gründerportal www.chancen-mv.de.

Drei Beratungsrunden, straff organisiert

Die zugeschaltete Expertenrunde setzte sich diesmal neben Minister Pegel aus dem Greifswalder Unternehmer Sebastian Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Cheplapharm-Arzneimittel GmbH, Katharina Clausohm, Geschäftsführerin der Clausohm-Software GmbH aus der Nähe von Neubrandenburg, sowie Melanie Rocksien-Riad, Geschäftsführerin von Interliving MMZ mit Möbelhäusern an vier Standorten in M-V, zusammen. Im Bunde mit OZ-Geschäftsführerin Imke Mentzendorff und Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer der Greifswalder WITENO-GmbH, starteten drei zeitlich straff organisierte Beratungsrunden.

Analysen und Lösungsvorschläge

Exakt jeweils 20 Minuten gab die souveräne Moderatorin Katja Wolter vom Steinbeis-Forschungszentrum Greifswald Experten und Ratsuchenden. Der Ablauf: Ein Start-up-Projekt wird kurz vorgestellt, die Problemfragen aufgeworfen. Dann stellt die Runde Nachfragen, um das Pro­blem zu schärfen, anschließend sind die Experten am Zuge. Zunächst wird gemeinsam analysiert, schließlich geht es an Lösungsvorschläge. In der letzten Minute hat der Teilnehmer Gelegenheit, sein Feedback mitzuteilen.

Vom Netzwerk bis zum Bio-Lebensmittel

An dieser Stelle sei schon einmal vorweggenommen: Die Rückmeldungen waren allesamt positiv. Beim 2. Beratungshafen wurden unter vielen Interessenten drei Start-Up-Gründer ausgewählt. Sophia Hammer aus Greifswald stellte ihre Online-Plattform nova-campus vor. Ihr Team und sie wollen eine Marke schaffen, die Studierende, Hochschule und regionale Unternehmen und Vereine vernetzt. Der Mediziner Fabian Nokodian (Medventi) aus Rostock möchte auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit Erfolg verbuchen. Idee: die Kommunikation zwischen Patient und Pflegepersonal durch elektronische Geräte zu erleichtern. Schließlich bekam Johannes Berndt aus Cammin bei Rostock Gelegenheit, Tipps für sein Start-up goodsport zu bekommen. Die Produktion veganer Bio-Lebensmittel auf der Basis von getrockneten Früchten und gekeimten Saaten ist die Geschäftsidee.

Ein Format mit Lernfaktor

Für Impulse, Vernetzungsideen und Ansprechpartner bedankten sich die Teilnehmer. „Von ganz anderen Menschen beraten zu werden als man coronabedingt gerade um sich haben darf, hat mir sehr weitergeholfen“, erklärte stellvertretend die Gründerin Sophia Hammer. „Ich denke, wir alle konnten bei diesem landesübergreifenden Format etwas dazulernen“, beurteilte OZ-Geschäftsführerin Imke Mentzendorff die Veranstaltung nach dem gleichfalls positiven Feedback der Experten und Organisatoren. Ergo: Fortsetzung folgt.

Mehr lesen auf: www.chancen-mv.de

Von Antje Brecht